Olympiade 2022

04.-20.02.2022
Erstellt am 17. Juli 2013

Oberhof (bsd/10.07.2013) 

 

Die Konkurrenz schläft nicht


Mit einem Festakt wurde am Dienstag, 9. Juli 2013, die neue Starthalle an der Bob- und Rodelbahn in Oberhof eingeweiht. Seit einer Woche trainieren die Sportlerinnen und Sportler bereits auf den Bahnen. Das Neue ist, dass die Strecken erstmals überdacht und komplett ein gehaust sind.

Draußen strahlte über den Wipfeln des Thüringer Waldes die Sonne bei 25 Grad. Drinnen, in der neuen Starthalle an der Oberhofer Rennschlittenbahn, da glänzte das Eis. Bei acht Grad plus fröstelten die meisten Gäste der Eröffnung trotz mitgebrachter Jacken. Mit 932.000 Euro wurde die seit Jahren bestehende künstliche vereiste Startstrecke von einer 130 Meter langen, sieben Meter breiten und 2,50 m hohen Halle um- und überbaut.

 

"Damit können Bobfahrer, Rodler und Skeletonis unabhängig von der Witterung von Juli bis zum Saisonbeginn im November den so wichtigen Start trainieren", erklärte der Oberhofer Bob-Weltmeister Maximilian Arndt, der mit seinen Kollegen das symbolische Startband mit dem Vierer durchfuhr.

 
"Da die Bahn wegen der konstanten Temperaturen nicht bereift, haben wir fast Laborbedingungen und damit endlich vergleichbare Startzeiten", erklärt Skeleton-Routinier Frank Rommel vom ThSV Eisenach die Vorteile des Gebäudes. "Mit der neuen Starthalle haben wir auch international wieder Chancengleichheit erreicht", sagte Olympiahoffnung Rommel, denn vergleichbare Anlagen bestehen schon in Russland, Estland, Italien, Österreich, Kanada und den USA. Im Vergleich zu früher, können die Athleten rund sechs Wochen länger auf der Eispiste üben, bestätigte Arndts Trainer Matthias Trübner. Seit zwei Wochen finden bereits Start-Lehrgänge für die deutschen Asse in Oberhof statt.

 

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